Es gibt selten bessere Tätigkeiten für uns als Körperbewegung…

Bekanntermaßen! Die Frage nach dem „Weshalb“, ist aber erheblich wesentlicher bei dahingehenden Behauptungen. Sowie Körperbewegung wirklich wahnsinnige Züge annimmt, mag man mitnichten mehr von Ausgewogen reden. Die Abhängigkeit zeichnet sich aus durch fortwährendes Drängen, welches im Sportumfeld von psychologischen und stofflichen Folgen begleitet wird. Etwa drei % der Bewohner in der Bundesrepublik leiden unter der Erkrankung. Eben diese Personen begreifen selten, dass es nicht richtig ist jeden neuen Moment vor dem Spiegel zu verharren und zu bemäkeln, an welcher Stelle die äußerliche Gestalt bisher nicht einwandfrei ausschaut. Nachdem Punkt zu auskundschaften, an welcher Stelle 1 Milligramm fehl am Platz ist. Sich in Begleitung zu astronomischem Training jedweden Tag und mit zeitgleichem Schmacht leiden einzureden, dass man sich fortwährend nicht hinreichend verausgabt.

Risse, welche die Betroffenen selbst auslöffeln sollen!

Auf den Epizentralen Kern heruntergeteilt ist die vermeintliche Sucht eine Prozedur zur Bewältigung der im Selbstvertrauen präsenten Risse. Durch die unbegrenzte Vornahme von ständig frischen Herausforderungen und deren Bewältigung, wird das Wiedergutmachungsareal im Gehirn stimuliert. Eben dies macht abhängig! Training muss Spaß machen und dem Korpus sollten gebührend Regenerationsperioden zur Verfügung stehen. Unterbleiben diese Regenerationspausen, können sich die Muskelstränge nicht ausprägen, da Muskelapparate sich lediglich während der trainingsfreien Zeit, nicht jedoch im Verlauf des Trainings selber bilden.

Wer bescheiden geht, kommt gleichermaßen ans Ergebnis…

Weiterhin führt fanatisches Trainingspensum zu äußersten körperlichen und geistigen Problemen, wie bspw. Depressionen, Nervosität, Bauchschmerzen, Schuldgefühlen, Kopfweh, Frösteln, Schlafstörungen, Beklemmungszuständen, ständiger Anstrengung, Zorn, Knochenverschleiß, Hormondisbalancen, Konzentrationsschwierigkeiten, sozialer Separation, Burnoutausbrüchen und einem teilweise gelähmten Immunsystem. Dies wird so stark, dass der Organismus eines Tages auslaugt. Dann wird Körperertüchtigung metaphorisch zu Suizid! Um diesen Umstand zu verhindern, darf deshalb nur 3x die Woche in etwa 40-50 Min. trainiert werden. Zusätzlich müssen dem Leib genügende Verschnaufpausen zugestanden werden. Die Intensität des Sports muss vernünftig auf die jeweilige Person und den zutreffenden Trainiertheitszustand optimiert werden. Dies Alles muss durch eine gesunde, figurfreundliche Ernährungsplanung abgerundet werden.

Außerdem: Nimm Abstand von allen Wundermitteln! Sie ruinieren den Organismus nur! Reizend trainiert, darf der Organismus sein. Nur dann ist er schön und selbstbewusst. Ohne Maß trainierte Menschen sind pervertiert und sind darum nicht länger gefragt.

Falls du lieber Leser weiteres zu den Umständen von zügellosem Leistungssport wissen willst, dann blicke einfach mal hier rein!.